Mitarbeiterumfrage durchführen – welche Benefits passen wirklich?
Wem nützt ein Tankgutschein, wenn alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zur Arbeit kommen? Was bringt ein Firmen-Fitness-Angebot, wenn es nur 10% der Mitarbeiter nutzen? Statt auf Annahmen zu setzen, sollten Unternehmen strukturiert herausfinden, welche Mitarbeiter-Benefits und Gehaltsextras im konkreten Fall wirklich Mehrwert stiften.
Bevor Benefits im Unternehmen implementiert werden, ist es empfehlenswert mittels Umfrage zu herauszufinden, welche Benefits bei Mitarbeitern so richtig gut ankommen und über welche Gehaltsextras sich alle freuen würden. Eine gezielte Befragung hilft, Prioritäten zu setzen – etwa ob ein Essenszuschuss, ein Jobticket, Fahrradleasing oder ein flexibler Sachbezug wichtiger ist.
Kaum etwas ist demotivierender als eine realisierte Idee oder ein umgesetztes Projekt, welches niemanden interessiert und das gewünschte Ziel verfehlt. Wenn dann noch der initiale Aufwand für die Zusammenstellung von Informationen und prozessualen Abläufen umfangreich war, führt ein negatives Erlebnis schnell dazu, dass Benefits und Gehaltsextras kaum eine zweite Chance bekommen.
Mit Hilfe einer Benefit-Umfrage finden Arbeitgeber nicht nur schnell heraus, welche Extras wirklich gut ankommen. Die Ergebnisse ermöglichen darüber hinaus auf die individuellen Bedürfnisse und Präferenzen eines jeden Mitarbeiters einzugehen. Erfahrungswerte zeigen weiter, dass Mitarbeiter-Umfragen insgesamt positiv empfunden werden und dies der Stärkung der Arbeitgebermarke und Mitarbeiterbindung beiträgt – insbesondere, wenn die Ergebnisse anschließend transparent kommuniziert und konkrete Maßnahmen, etwa neue individuelle Benefit-Pakete, daraus abgeleitet werden.
Auf alle Punkte bei der Implementierung achten – Benefits richtig einführen
Sind erst einmal die gewünschten Benefits und Gehaltsextras ausgesucht und ist ein Startzeitpunkt definiert, sollten für die Implementierung und Umsetzung folgende Punkte berücksichtigt werden:
Information:
Mitarbeiter sollten frühzeitig über die Benefits und Vorteile informiert werden. Weniger und einfacher ist dabei häufig mehr. Es ist empfehlenswert, dass Geschäftsführung, Arbeitnehmervertreter und Führungskräfte die Idee der Mitarbeiter-Benefits zur Belegschaft transportieren. Darüber hinaus kann auch eine Muster-Gehaltsabrechnung zur Darstellung der Vorteile in Zahlen helfen – beispielsweise bei einem Essenszuschuss, einem Jobticket oder einem flexiblen Sachbezug.
Dokumentation:
Ob Benefits nun zusätzlich zum Gehalt oder im Rahmen einer Gehaltsumwandlung angeboten werden: Es sollte zwingend auf eine korrekte Dokumentation in Form einer arbeitsvertraglichen Ergänzungsvereinbarung geachtet werden. Das gilt für alle Arten von Benefits – von Kita-Zuschuss über Telefonzuschuss bis hin zu Erholungsbeihilfe.
Lohnabrechnung:
Einzelne Benefits sollten unbedingt in der laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnung abgebildet werden. Hierbei ist auf die richtigen Lohnarten, die korrekte Ermittlung geldwerter Vorteile und individuellen Höhen einzelner Benefits zu achten. Das betrifft beispielsweise Fahrtkostenzuschüsse zur Entfernungspauschale, Essenszuschüsse, Internetzuschüsse oder den steuerfreien Sachbezug.
Protokollierung:
Für einzelne Benefits sind Verwendungsnachweise erforderlich, bspw. Quittungen oder Verträge. Diese sind dem Lohnkonto hinzuzufügen. Grundsätzlich ist dies Aufgabe der Lohnbuchhaltung. Gerade bei Benefits wie Essenszuschuss, Verpflegungsmehraufwand, Telefonzuschuss oder Internetzuschuss ist eine saubere, revisionssichere Dokumentation besonders wichtig.
TIPP: Salfy Easy Benefits übernimmt alle diese Aufgaben vollkommen automatisch.
Benefits auf Karriere-Seite präsentieren und sichtbar machen
Mitarbeiter-Benefits und Gehaltsextras sollten unbedingt auch auf der Karriere-Seite offen kommuniziert und im besten Fall auch mit einem Satz erklärt werden. Dabei geht es weniger um Obstkorb oder Wasser und Kaffee, auch wenn diese keinesfalls selbstverständlich sind und auch nicht sein sollten.
Vielmehr geht es darum zu zeigen, was man als „Arbeitgeber“ zu bieten hat. Umfragen, unter anderem auf einschlägigen Job-Portalen, zeigen ein zunehmend verstärktes Interesse bei Bewerbern an Stellenanzeigen, die Mitarbeiter-Benefits neben dem klassischen Bruttogehalt publizieren. Und auch bei der Auswahl des nächsten Arbeitgebers bekommen Mitarbeiter-Benefits einen zunehmend gewichtigen Stellenwert – insbesondere, wenn konkrete Angebote wie Essenszuschuss, Jobticket, Firmenfitness, Kita-Zuschuss oder Sachbezug klar benannt werden.
Bei der Darstellung von Mitarbeiter-Benefits auf der Karriere-Seite sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ein kleines Bild oder Symbol zum jeweiligen Benefit mit einem kurzen Satz reicht hier häufig aus. Wer sich inspirieren lassen möchte – durchaus empfehlenswert ist der Blick auf die Karriere-Seiten der eigenen Marktbegleiter oder auch mal bei der ein oder anderen bekannten Marke. Zusätzlich kann eine Verlinkung auf Detailseiten zu einzelnen Benefits, wie z. B. individuelle Mitarbeiter-Benefits, für mehr Tiefe sorgen.
Bei Neueinstellung auf Benefits hinweisen – Brutto clever gestalten
Bei der Frage nach dem Wunschgehalt kann es durchaus sinnvoll sein direkt nach dem Netto zu fragen. Denn das Nettogehalt lässt sich gestalten – ein Mix aus Bruttogehalt und zwei oder drei Benefits führt zwangsläufig zu einer Kostenersparnis für Arbeitgeber und schont das geplante Budget. Hier eignen sich z. B. steuerfreie oder steuerbegünstigte Benefits wie Essenszuschuss, Jobticket, Fahrradleasing, Sachbezug oder Fortbildungszuschuss.
Diese Kostenersparnis ermöglicht wiederum schneller eine Gehaltserhöhung oder einen Bonus, beispielsweise nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit. So können Mitarbeiterbindung und -motivation gestärkt werden, insbesondere wenn der neue Mitarbeiter damit überhaupt nicht rechnet. Gleichzeitig positioniert sich das Unternehmen als moderner Arbeitgeber, der aktiv mit betrieblicher Vorsorge und smarten Benefits arbeitet.
Gibt es noch Fragen? – So geht es mit Ihren Benefits weiter
Das waren unsere 5 Tipps für den Einsatz von Mitarbeiter-Benefits. Falls es noch Fragen gibt, können Sie sich gerne im Chat bei uns melden. Wir werden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen melden. Wollen Sie lieber direkt mit uns sprechen? Dann können Sie auch gerne eine kostenfreie Webdemo mit uns hier vereinbaren. Wir freuen uns auf Sie!
Alternativ können Sie uns jederzeit eine Nachricht über unser Kontaktformular schicken. Gemeinsam finden wir heraus, wie Sie individuelle Mitarbeiter-Benefits und digitale Lösungen wie Essenszuschuss, Jobticket oder Sachbezug optimal in Ihrem Unternehmen einsetzen.
FAQ - Mitarbeiter-Benefit-Tipps für den Einsatz in der Praxis
Warum ist eine Mitarbeiter-Umfrage entscheidend, um passende Benefits und Gehaltsextras auszuwählen?
Eine strukturierte Benefit-Umfrage zeigt, welche Mitarbeiter-Benefits tatsächlich genutzt und geschätzt werden. Sie verhindert Fehlinvestitionen, stärkt die Mitarbeiterbindung und hilft, Prioritäten zu setzen – etwa ob Essenszuschuss, Jobticket, Fahrradleasing oder flexibler Sachbezug relevanter sind. Gleichzeitig verbessert eine transparente Kommunikation der Ergebnisse das Employer Branding.
Wie führen Unternehmen Mitarbeiter-Benefits richtig ein, damit sie wirksam werden?
Für eine erfolgreiche Einführung müssen Benefits klar kommuniziert, korrekt dokumentiert und sauber in der Lohnabrechnung abgebildet werden. Dazu gehören passende Lohnarten, die steuerliche Einordnung und ggf. Verwendungsnachweise. Dieser strukturierte Implementierungsprozess stellt sicher, dass Essenszuschuss, Internetzuschuss, Fahrtkostenzuschuss oder Sachbezug rechtssicher und motivierend eingesetzt werden.
Warum sollten Benefits sichtbar auf der Karriere-Seite präsentiert werden?
Eine gut gestaltete Karriere-Seite steigert die Wahrnehmung als moderner Arbeitgeber. Bewerbende suchen aktiv nach Mitarbeiter-Benefits wie Jobticket, Firmenfitness, Kita-Zuschuss oder Essenszuschuss. Werden diese klar dargestellt, erhöht das die Conversion der Stellenanzeigen, stärkt das Arbeitgeberimage und verschafft im Recruiting einen direkten Wettbewerbsvorteil.
Wie können Benefits bei Neueinstellungen helfen, das Netto-Gehalt clever zu optimieren?
Bei Gehaltsverhandlungen lohnt es sich, neben dem Brutto auch auf das Netto zu schauen. Steuerfreie oder steuerbegünstigte Benefits wie Essenszuschuss, Fahrradleasing, Jobticket oder Sachbezug erhöhen das Netto spürbar – ohne das Budget des Unternehmens zu belasten. So entsteht eine Win-Win-Situation und die Mitarbeiterbindung steigt bereits ab dem Onboarding.