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Von Anerkennung, Benefits und gutem Arbeitsklima: 5 Tipps, um die Mitarbeitermotivation zu erhöhen 

Zufriedene und leistungsbereite Beschäftigte, die am Arbeitsplatz zu jeder Zeit ihr volles Potenzial abrufen – so stellen sich Arbeitgebende den Idealfall für ihr Unternehmen vor. Die Wirklichkeit sieht mitunter anders aus. Ein autoritärer Führungsstil, der nur auf Befehl, Gehorsam und den monatlichen Gehaltszettel als einzige Anerkennung setzt, funktioniert kaum noch. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von heute erwarten mit Recht eine Wertschätzung ihrer Arbeit und möchten sinnvolle Tätigkeiten ausüben. Sie rechnen mit Kommunikation auf Augenhöhe und erhoffen gleichzeitig Respekt für ihre Belange. Eine gezielte Motivation trägt entscheidend zu ihrer Produktivität und Freude am Job bei. So ergeben sich Vorteile auf beiden Seiten.

Inhaltsverzeichnis

Was dahinter steckt – Mitarbeitermotivation und ihre Definition 

Die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern definiert sich als Sammelbegriff für Maßnahmen zur „positiven Einflussnahme durch Unternehmen und Führungskräfte, um eine Leistungssteigerung ihrer Beschäftigten zu erzielen“. 
Die wirtschaftlichen Effekte solcher Aktionen dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Ob frustrierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer buchstäblich „Dienst nach Vorschrift“ machen oder engagierte Mitarbeitende vollen Einsatz zeigen, wirkt sich konkret auf das Betriebsergebnis aus. Mehrere Studien ergaben ein bis zu 34 Prozent schlechteres Arbeitsresultat, wenn die Berufstätigen bereits kurz vor der „inneren Kündigung“ stehen. Demotivierte Mitarbeiter wieder zu motivieren, heißt die Devise für Firmenverantwortliche. Fünf wertvolle Tipps und Ansätze können ihnen dabei zum Erfolg verhelfen. 

 

1. Ehrliche Anerkennung und zeitnahes Lob durch Vorgesetzte 

Dieser Ratschlag klingt so einfach wie selbstverständlich und wird dennoch von Führungskräften häufig nicht beherzigt. Leisten Beschäftigte eine effiziente und einwandfreie Arbeit, gehört ein entsprechend positives Feedback dazu. Ein solches „Echo“ bedeutet eine Anerkennung sowie gleichzeitig einen wichtigen Ansporn für die Bewältigung künftiger Aufgaben und Ziele. Erfahren die Mitarbeitenden wiederum keinerlei Lob oder erhalten nie eine Rückmeldung bei Erfolgen, zweifeln sie irgendwann am Sinn ihrer Tätigkeit und an sich selbst. Unzufriedenheit und Frustration sind damit vorprogrammiert. Vorausschauende Vorgesetzte schreiten dagegen im eigenen Interesse frühzeitig ein. Zudem wird es für sie auf diese Weise auch leichter, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – wenn nötig – eine faire und konstruktive Kritik zu vermitteln. 

 

2. Neue Perspektiven durch Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen 

Ein oft gebrauchtes Zitat lautet „Stillstand bedeutet Rückschritt“. Dies gilt besonders für das Arbeitsleben. Eine neue Maschine, eine andere Software oder Kontakte zu ausländischen Geschäftspartnern, die Fremdsprachenkenntnisse erfordern: All das sind nur Beispiele für die ständigen Veränderungen, denen Berufstätige täglich begegnen müssen. Von Arbeitgebenden angebotene Weiterbildungsmöglichkeiten in Form von Lehrgängen, Seminaren und Workshops helfen ihnen, mit den Herausforderungen Schritt zu halten. Können sie ihre erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse anschließend in der Praxis anwenden, profitieren davon sowohl sie selbst wie auch der Kollegenkreis beziehungsweise die Vorgesetzten. Zielgerichtete Weiterentwicklung fördert neben dem beruflichen Potenzial die Persönlichkeit und wirkt demotivierender Monotonie im betrieblichen Alltag entgegen. Dies kommt im Ergebnis beiden Seiten zugute. 

 

3. Mit sinnvollen Benefits die Mitarbeitermotivation steigern 

Das Engagement und die Freude am Job lässt sich nicht nur durch Lohnerhöhungen verstärken. Steuerbegünstigte beziehungsweise -freie Gehaltsextras und Mitarbeiterbenefits, wie bspw. Essenszuschüsse, ein Budget für Freizeit- und Erholung, Fahrtkostenzuschüsse oder ein Dienstfahrrad sind bei Beschäftigten überaus beliebt und steigern nachweislich die Mitarbeitermotivation. Jeder einzelne Mitarbeiterbenefit trägt auf seine Weise zum angenehmen Betriebsklima bei und fördert eine positive Firmenkultur. Ein breites Angebot an Mitarbeiterbenefits erreicht dabei die gesamte Belegschaft, Mitarbeitende finden sich dadurch abgeholt und wertgeschätzt. Gleichzeitig profitieren Unternehmen selbst durch unterschiedliche Möglichkeiten der Steuerersparnis. 

 

4. Lebensqualität schenken: flexible Arbeitszeit als Gewinn für alle Beteiligten 

Gerade jüngere Mitarbeitende achten zunehmend auf eine angemessene „Work-Life-Balance“. Sie „arbeiten, um zu leben“ statt umgekehrt. Starre Zeiten erschweren es ihnen, Familie, Beruf und Freundeskreis zu vereinbaren. Die Corona-Pandemie zeigte jedoch eindrucksvoll: Es geht auch anders. Gleitende Arbeitszeit und Homeoffice erleichtern vieles, da einheitliche Anwesenheitsvorgaben selten für alle passen. Die Beschäftigten fühlen sich durch ein Plus an Flexibilität mit ihren persönlichen Bedürfnissen wahrgenommen. Die Gewährung von mehr Freiheit in der Zeitgestaltung und im Homeoffice gestattet häufig konzentrierteres, zielgerichteteres Arbeiten. Das bedeutet für Unternehmen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren ohne Geld ist durchaus möglich. 

 

5. Für gutes Betriebsklima und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen 

Verschiedene Studien und Umfragen beweisen es immer wieder: Ein schlechtes Betriebsklima stellt für die Mehrzahl der Berufstätigen einen klaren Kündigungsgrund dar. Schließlich verbringen sie den großen Teil ihrer Zeit im Kollegenkreis und mit den Vorgesetzten. Herrscht in einer Abteilung durch Mobbing und Druck eine dauerhaft angespannte Atmosphäre vor, leidet neben den betroffenen Personen die Qualität der Arbeit. Wer sich im Job nicht wohlfühlt, sucht nach Alternativen. Führungskräfte tun deshalb gut daran, hier beizeiten einzuschreiten und sich selbst mitunter kritisch zu hinterfragen. Oftmals helfen bereits regelmäßig angesetzte und offene Gespräche im kleinen Kreis oder unter vier Augen. Eine solche demokratische Unternehmenskultur fördert Respekt und Kollegialität, was sich wiederum positiv auf die Leistung aller auswirkt. Die geeignete technische Ausstattung sowie ergonomische Möblierung tragen zum angenehmen Umfeld und zur Mitarbeitermotivation bei. 

Ein Fazit: Die unterschiedlichen Ansätze der Mitarbeitermotivation und die Beispiele wirken durch ihre sinnvolle Kombination 

Für Arbeitskräfte, die dauerhaft zu wenig zum Leben verdienen, wiegen Lob und Anerkennung oder Gleitzeit den Mangel nicht auf. Andererseits ist ein hohes Gehalt keine Entschädigung für Mobbing und ein permanent schlechtes Arbeitsklima. Die Motivation der Mitarbeiter durch ihre Führungskräfte klappt durch einen Mix aus verschiedenen Maßnahmen und Ansätzen meist am besten. Dazu gehört, individuell auf einzelne Beschäftigte und ihre jeweilige Situation einzugehen. Wo ein Betriebsangehöriger dringend mehr Unterstützung in Form von Gehaltsextras benötigt, freut sich ein anderer über zusätzliche freie Zeit oder das Lob für ein schwieriges Projekt. 

Arbeitgebende brauchen für die zielgerichtete Motivation ihrer Angestellten oftmals viel Fingerspitzengefühl und Empathie. Doch der Aufwand zahlt sich in den meisten Fällen aus. Zufriedene Menschen leisten mehr und halten ihrem Betrieb länger die Treue. Ohne das wertvolle Instrument der Mitarbeitermotivation bleibt damit viel Potenzial auf der Strecke. 
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